Turkmenistan

Turkmenistan ist eine Studie in strenger Schönheit und surrealer Inszenierung: die mit Marmor verkleidete Hauptstadt Aschgabat (Ashgabat) mit ihren breiten Boulevards und Monumentalbauten, die alten Ruinen von Merw (Merv) und Nisa, in denen einst persische und parthische Reiche herrschten, und der flammende Darvaza-Gaskrater – das „Tor zur Hölle“ – das in der schwarzen Nacht der Karakum-Wüste lodert. Draußen in der Steppe ziehen Kamelkarawanen und Sandrücken bis zum Horizont; an der Kaspischen Küste trifft der Ferienstreifen von Avaza auf leere Strände und vom Wind geschliffene Klippen.

Die Kultur ist traditionell und zugleich ausgesprochen gastfreundlich: Tee in mit Teppichen ausgekleideten Jurten, Märkte voller Melonen und handgeknüpfter turkmenischer Teppiche sowie Volksmusik, in der noch immer die nomadischen Rhythmen mitschwingen. Die Logistik hat ihre Eigenheiten: Visa erfordern meist eine Einladung, Reisen finden oft mit Guide statt und die Distanzen sind groß – doch genau das macht den Reiz aus. Man kommt wegen der Kontraste: Sowjet-Modernismus trifft Seidenstraße; Nächte am Feuerkrater nach Tagen an UNESCO-Stätten; eine weite, stille Wüste, in der die Sterne zum Greifen nah erscheinen.

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