Tadschikistan ist unverfälschtes Hochgebirgsdrama: Der Pamir Highway (M41) windet sich an 7.000 Meter hohen Gipfeln vorbei, an kobaltblauen Seen wie Karakul und Iskanderkul und durch das rot leuchtende Wakhan-Tal, wo Festungen der Seidenstraße hinüber nach Afghanistan blicken. In den Fann-Bergen führen Tageswanderungen oder mehrtägige Treks zwischen den Sieben Seen (Haft Kul) und jadefarbenen Becken unter messerscharfen Graten hindurch – fotogen, gut erreichbar und erstaunlich menschenleer. Rund um Duschanbe lohnen sich die Hisor-Festung, grüne Parks und Museen, die persisch-sogdische Wurzeln bis nach Panjakent und den Dichter Rudaki zurückverfolgen.
Reisen fühlt sich hier persönlich und herzlich an: Familienunterkünfte mit traditionellen Pamiri-Holzdecken und endlosem Tee, deftige Gerichte wie Qurutob, Plov und frische Aprikosen sowie gemeinschaftlich organisierte Trekking-Unterstützung, die die Planung erleichtert. Der Sommer (Juni–September) ist ideal für Fann und Pamir, die Nebensaison bringt ruhigere Straßen und klare Himmel. Mit E-Visa für viele Staatsangehörige, besser werdenden Straßenverbindungen und ehrlicher „Big Sky“-Gastfreundschaft belohnt Tadschikistan Reisende, die alpine Abenteuer, tiefe Kultur und das Gefühl einer wirklich erarbeiteten Reise suchen.


