Kirgisistan ist der Bergspielplatz Zentralasiens – zu 90 % aus Gipfeln und Weiden bestehend, mit türkisfarbenen Seen und von Gletschern geformten Tälern fast immer im Blick. Du kannst zwischen alpinen Wiesen und roten Felscanyons wandern, auf dem Pferderücken hohe Pässe überqueren oder in einer Jurte am Seeufer schlafen, unter einem Himmel voller Sterne. Die Highlights sammeln sich schnell: das riesige Binnenmeer Issyk-Kul, die blumenübersäten Pfade zum Ala-Kul, die karminroten Felsen von Jeti-Ögüz, die Nomadencamps am Song-Kul, die Walnusswälder von Arslanbob und einfache Tageswanderungen in Ala-Archa bei Bischkek.
Die Kultur fühlt sich nah und echt an. Gemeinschaftlich betriebene Gästehäuser und CBT-Jurtencamps machen es leicht, Hirt:innen zu treffen, die Filzherstellung kennenzulernen und bei Tee und frisch gebackenem Brot ins Gespräch zu kommen. Das Essen ist herzhaft – Lagman-Nudeln, Manty-Teigtaschen und Forelle vom Fluss – und das Reisen unkompliziert: visafreie Einreise für viele Staatsangehörige, häufige Marschrutkas und ein wachsendes Netz an kleinen Lodges in Karakol, Naryn und Osh. Im Sommer locken Trekking und Reitausflüge; im Winter bieten die Pulverschneehänge von Karakol und stille Täler noch weitgehend unentdecktes Skifahren und Schneeschuhwandern.


